WMDEDGT? 06/14

Frau Brüllen möchte mal wieder wissen, was ich den ganzen Tag so mache. Nun denn. Was die anderen so machen? Hier lang, bitte!

Um 05:41 Uhr beschließt mein Spitzenschlafphasenwecker, dass es Zeit ist, aufzuwachen. Ich stelle (wie jeden Morgen) fest: Nö.

Um 06:20 Uhr schäle ich mich mit der Eleganz einer Ziehharmonika aus dem Bett und verschwinde ins Bad.

06:49 Uhr – Zeit zum Kinderwecken. Während der Kleine schon aufgeregt nach mir ruft, ist der Große noch komplett im Tiefschlaf, schafft es aber dennoch einigermaßen pünktlich aus dem Bett. Die Kinder frühstücken, ich laufe treppauf treppab durch das Haus und sammle alle nötigen Sachen ein und frage mich, wann genau ich eigentlich anfangen wollte, die Herren des Hauses zu mehr Selbstständigkeit zu erziehen. Heute jedenfalls nicht. Nach dem Frühstück dann das erste Highlight des Tages – zumindest für den Großen: Die Fahrt zur Schule. Nachdem ich am Montag einen Unfall mit unserem Auto hatte und dieser nun als wirtschaftlicher Totalschaden beim Autohändler steht, fahren wir mit einem Mietwagen der Extraklasse durch die Gegend. Der Große ist vom Mietwagen schwer beeindruckt. Ich auch, allerdings muss ich die Kiste leider auch fahren und das jagt mir doch immer noch einen gehörigen Schrecken ein.

07:39 Uhr Wir brechen also auf. Zuerst liefere ich den Großen in der Schule ab, dann den Kleinen im Kindergarten. Unterwegs treffe ich noch zwei liebe Freundinnen mit denen ich mich prompt etwas verquatsche. Immerhin schaffe ich es trotzdem pünktlich ins Büro.

Und während ich da grad so schön am arbeiten bin, klingelt um 10:50 Uhr plötzlich mein Handy und ich erfahre, dass der Kleine im Kindergarten einen Unfall hatte, ein Kind sei auf ihn gestürzt und er hätte nun starkes Nasenbluten gehabt. Ich laufe kurz zu ihm rüber (kurze Wege, immer wieder ein Segen!) und schaue mir das Ganze an. Alles halb so schlimm beschließe ich, die Nase ist etwas dick, aber er ist nicht berührungsempfindlich und außerdem auch gut drauf. Also gehe ich wieder zurück ins Büro und lasse den Kleinen erstmal im Kindergarten. Sollte es doch schlimmer werden oder er irgendwie komisch, dann kann ich ihn noch immer holen.

So, 13:45 Uhr, Feierabend. Vom kleinen Kind habe ich nix weiter gehört. ich gehe also davon aus, dass der kleine Unfall glimpflich ausgegangen ist. Das wäre ja mal was. Irgendwann haben wir im Moment eine kleine Pechsträhne was das angeht. Für den weiteren Verlauf des Tage steht noch eine Menge an. Erstmal jetzt Mittagessen, dann geht es in die Schule zum Termin mit der Klassenlehrerin (*grusel*), danach noch einmal ins Autohaus Unterlagen vorbei bringen (und den Kindern das neue Auto zeigen, vielleicht) und dann muss ich heute noch den Einkauf für die Einweihungsparty am Samstag erledigen, denn morgen werde ich den ganzen Tag unterwegs sein und die Kinder zu den Großeltern bringen. Mit dem Luxusauto. Mit Warp-Antrieb. Uff.

Der Termin um 15:30 Uhr verläuft leider alles andere als erfreulich und hinterlässt uns Eltern geschockt, sprachlos und enttäuscht. Total bedröppelt fahren wir mit dem Großen zurück, ich hole den Kleinen ab und fahre dann mit den Kindern ins Autohaus. Noch immer sind die Ubterlagen unvollständig und es fehlen Unterschriften von meinem Mann, aber vor nächste Woche Mittwoch wird es eh nix mit dem neuen Auto und ich hab da jetzt grad auch echt nicht den Kopf für.

Also ab nach Hause. Im Auto schläft der Kleine ein und lässt sich erst gegen 18:30 Uhr wieder wecken. Was das heißt, dürfte klar sein: Feierabend adé!

Gegen 21 Uhr sind beide Kinder im Bett. Ist heute aber irgendwie egal, denn morgen haben beide frei. Ich koche mir noch einen Tee, schreibe unzählige WhatsApp-Nachrichten und schaue 1,5 Folgen Gilmore Girls auf dem Disney Channel.

Ein irgendwie unguter Tag geht zu Ende. Ich bin froh, krieche unter die Decke und wünsche eine Gute Nacht!

Dieser Beitrag wird im Laufe des Tages ergänzt.

PS: Dies ist mein 2500. Beitrag in diesem Blog! Cheers!

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Ich versuch’s mal…

06:07 Uhr – mein Schlafphasenwekcer weckt mich, ich gebe an in guter Stimmung erwacht zu sein, stelle den Timer auf 10 Minuten und dreh mich wieder rum.

06:17 Uhr – ich stelle den Timer noch einmal auf 8 Minuten und mach die Augen zu bis mein Mann hektisch anfängt auf der Suche nach seinem Handy das Bett umzupflügen. Also doch einfach aufstehen, Wasser für Kaffee aufsetzen. Anschließend schwanke ich dann wieder zwischen “Ich war gestern Abend duschen, ich muss jetzt nicht schon wieder gehen” und “Es ist Morgen, ich muss duschen” find und her und gehe nicht duschen. Zu lange geschwankt.
Nach Kaffeekochen, Anziehen und Zähneputzen ist es dann auch schon kurz vor sieben und ich versuche die Kinder aus den Betten zu scheuchen. Schwierige Angelegenheit heute. Das Wochenende war zwar lang, aber auch sehr anstrengend. Irgendwann stehen sie aber doch auf.

07:46 Uhr – wie immer etwas zu spät und für meine Verhältnisse auch viel zu überstürzt geht es los: Die Kinder müssen zu gleichen Teilen auf Schule und Kindergarten verteilt werden – wobei, Mist, der Kleine hat ja Waldwoche, also einmal quer durch die Stadt und im Wald abliefern.

08:30 Uhr – Immerhin pünktlich im Büro. Heute eher Wellness-Tag, weil ein Großteil der Mannschaft (inkl. Chef) auswärts unterwegs ist.

13:45 Uhr – ich mache Feierabend. So richtig was geschafft habe ich heute nicht. Zumindest nicht für den richtigen Job. 😉 Ich düse los und hole Das große Kind von der Schule ab.
14:30 Uhr – Statt mit meiner Kundin telefoniere ich mit Apple und erhalte eine Information, die mich erstmal komplett frustriert. Manchmal ist das Leben so ungerecht. Anschließend dringendes Telefonat mit der derzeitigen VIP-Kundin, die kommende Woche zur Messe fährt. Vorher muss noch alles fertig werden. Zum Glück liegen wir gut in der Zeit.
15:45 Uhr – Kurze Recherche bezüglich Druckkosten und Lieferzeiten. Meine bisherigen Onlinedruckerei hat so stark nachgelassen, dass ich mir eine neue suchen muss. (Ich würde auch mit lokalen Druckereien arbeiten, aber mittlerweile kennen auch meine Kunden die Preisunterschiede. Leider.
16:10 Uhr – Ich düse los und hole das Kleine Kind vom Kindergarten ab. Dort ist es so laut, dass ich ausnahmsweise mal nicht zum Plaudern bleibe sondern fluchtartig losstürme. Kurz bei meinem Mann Geld geholt und ab geht es in den Supermarkt. Nur mal eben Getränke und Eis kaufen. 45€ später geht es ab nach Hause, den Großen zu Hausaufgaben überreden.
17:30 Uhr – Ankunft zu Hause, leider kein großes Kind da. Also Eis auf Balkonien mit dem Jüngsten, Einkäufe verräumen und dann eine Runde durchs Dorf zur Rabaukensuche. Wieder zu Hause angekommen spielen die Rabauken im Garten. Nachbarsjungen nach Hause geschickt, Hausaufgaben aufgetischt. Das kleine Kind darf jetzt noch Sandmann schauen. Und dann? Früher Feierabend anvisiert. Wird aber wohl nix. Wie immer. 😉

19:40 Uhr – Tatsächlich liegen beide Kinder im Bett und eins schläft sogar schon. Also ran an den Rechner und Druckaufträge auslösen. Und eine sehr große Bestellung im Apple-Store. Leider lief bei letzterer nicht alles rund und gestaltete sich am Ende mehr als unbefriedigend.
21:30 Uhr – unser Game of Thrones-Buddy kommt und eigentlich steht nun das gemeinschaftliche Serieschauen auf dem Programm, aber das müssen wir noch etwas verschieben, denn mein Mann steht noch in der Küche und kocht und ich lade gerade die Dateien hoch. Wir essen noch was und unser Gast bekommt ein Eis als Wiedergutmachung.
22:10 Uhr – Zeit für Game of Thrones.
23:30 Uhr – Wir fallen müde in die Betten und lassen zum Einschlafen den GoT-Podcast von den Serienjunkies laufen.

Gute Nacht!

Hier geht es nach und nach weiter – weitere Teilnehmer gibt es hier.