Vom Ankommen.

Wenn doch nur einmal alles liefe wie geplant, wie gewünscht, wie erhofft.

Wenn wir doch nur mal Wurzeln schlagen könnten.

Wenn wir doch nur mal Ruhe finden könnten.

Es soll nicht sein.

Jedes Loch, dass wir zugraben, buddelt ein anderer wie auf. Sind wir hier fertig, müssen wir dort wieder anfangen.

Es hört nicht auf.

Wir ziehen umher wie die Nomaden, dabei wollen wir doch nichts mehr als mit nackten Füssen auf der Erde stehen und unsere Wurzeln tief in die Erde treiben. Hier gehen wir nicht mehr weg!

Ständig sollen wir um-, auf- und abbrechen. Mit jedem Mal verlieren wir ein Stück von uns. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir kaputt brechen.

6 thoughts on “Vom Ankommen.

  1. Es ist doch immer dasselbe. Gerade wenn es gut läuft, der Zufall einem einen Haufen guter Sachen in die Hände spielt, kommt’s plötzlich wieder ganz dicke.

    Der Große muss sich jetzt bis Weihnachten in der Schule bewähren, sonst muss er sie verlassen. Wie es dann weitergehen soll? Keine Ahnung. Ich hoffe einfach, dass er es packt, dass die Lehrer es packen und das jetzt endlich mal irgendein Ansatz fruchtet. Ich bin es leid, das Kind von Pontius zu Pilatus zu schleifen. Seine Kindheit ist eh im Eimer, dank all derer, die in ihm immer nur das Problemkind sehen.
    Und das wir eben zwei Kinder haben, vergessen die meisten ebenfalls. Es dreht sich doch meist um den Großen und das tut mir für den Kleinen einfach sehr leid. Ich hätte so gern mehr Zeit mit und für ihn, es ist doch schließlich das letzte Mal, dass wir ein Kleinkind haben. Manchmal fühle ich mich schon der Babyzeit beraubt. Mit 11 Monaten schon in die Krippe und dann immer dieser Schulterror, hier hin, dort hin und immer das Baby im Schlepptau. Und jetzt? Jetzt reicht manchmal nicht einmal die Zeit, sich in Ruhe ein Buch anzusehen. Es ist so traurig.

    Immerhin läuft es beruflich gerade ganz toll. Und wenn sich das dann irgendwann auch mal finanziell widerspiegelt, sage ich auch nichts mehr, aber momentan ist hier eher noch Kirchenmausmodus.

    Und dann ergibt sich jetzt vielleicht doch ganz kurzfristig noch einmal ein Umzug, raus aus der Chefwohnung, rein ins Häuschen, aber – ach, schon wieder umziehen?

    Viel, manchmal zu viel.

  2. Ich dachte, es läuft so gut in der neuen Schule!!! Warum soll er die Schule verlassen müssen?? Es besteht Schulpflicht, oder? Ich dachte immer, das ginge gar nicht so einfach.

    Ganz viel Kraft!!

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