Man wächst an seinen Aufgaben.

Da ich nun Auto fahre, möchte Philip gern, dass ich ihn morgens zur Schule bringe. Ich versuche das Ganze positiv zu sehen, denn die Übung tut mir schließlich gut, aber ganz ehrlich: Das ist für mich eine total Horrortour!
Die Waldorfschule liegt in einem Schulzentrum mit noch drei (?) weiteren Schulen, die meisten Kinder werden dort morgens mit dem Auto hingefahren. Leider ist dieser Ort aber logistisch für ein so hohe Verkehrsaufkommen gar nicht gemacht. Die Zufahrtswege sind eng, man kommt nicht richtig wieder weg, es gibt keinen Ort an dem man stressfrei wenden kann und eigentlich behindern sich alle gegenseitig. Toll wäre so ein amerikanisches System mit Haltepunkt. Einreihen, anhalten, Kind aussteigen lassen, weiterfahren. So ist es aber jeden Tag ein Hängen und Würgen und am Ende bin ich fix und fertig.
Immerhin hatte ich jetzt genug Gelegenheit um das Anfahren am Berg zu üben. Yeeha!

6 thoughts on “Man wächst an seinen Aufgaben.

  1. Warum habt ihr jetzt erst gewechselt? (darf ich das fragen?)
    Bei uns steht dieses Jahr die Einschulung an und vieles hätte für die Waldorfschule gesprochen. Scheiterte letztendelich daran, dass alle Schulen zu weit weg sind und es uns jeden Morgen vor ein logistisches Probleme getsellt hätte.
    Kenne aber nur den Weg: gleich in die Waldorf und dann auch bis zum Ende!?

    • Hallo Sabine,
      wir hatten vor der Einschulung schon mit der Waldorfschule geliebäugelt, dass aus finanziellen Gründen aber verworfen. Nachdem es so viele Schwierigkeiten in der Regelschule gab und wir uns nie wirklich wohl gefühlt haben mit unserer Entscheidung, haben wir gewechselt. Und das haben wir noch keinen Tag bereut! Wir müssen jetzt auch jeden Tag zweimal in die Nachbarstadt fahren, aber da die Übergänge fließend sind, geht das schon.
      LG

    • Ja, absolut! Für ihn passt es dort einfach besser. Er fühlt sich wohl, ist gut in der Klassengemeinschaft angekommen, auch wenn er das manchmal nicht merkt, aber es ist eindeutig. Und wir kommen mit der Mentalität und der kindesorientierten Herangehensweise auch viel besser klar.

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