Drei lange Tage.

Seit unserem Ausflug am Wochenende sind wir kaum vor die Tür gekommen. Das ist für einen Nachmittag mal ganz okay, am zweiten wird es dann schon anstrengend und am dritten Tag in Folge wird es dann unerträglich. Leider war das Wetter aber hier nicht so, dass wir uns vor die Tür wagen wollten. Viel zu kalt und was noch viel schlimmer war: Viel zu naß! Aber ich will mich hier nicht über das Wetter auslassen, auch wenn es dazu derzeit ja Grund genug gibt.

Heute nachmittag geht es also raus, egal wie, egal wohin, nur raus. Vielleicht gehen wir mal auf den Französischen Markt, der im Nachbarort (und Nachbarbundesland!) stattfindet. Da könnte man sich mal mit einigen Köstlichkeiten belohnen.😀

Gestern Abend hatte ich einen Termin mit einer Neukundin vor dem ich echt richtig Bammel hatte, weil es eine für mich so unbekannte Branche ist und es uns beiden so schwer fällt, in griffige Worte zu fassen, was genau sie tut. Also war ich den ganzen Nachmittag total nervös, versuchte irgendetwas in meinem Kleiderschrank zu finden, was ich tragen kann, um mich besonders wohl in meiner Haut zu fühlen, das hilft ja oft. Glücklicherweise verlief der Termin absolut positiv, denn obwohl wir noch immer keinen treffenden Namen für das Kind haben, so konnte ich mit dem von mir präsentierten Visual großen Eindruck schinden. Offensichtlich hatte ich eine sehr gute Eingebung und habe damit den Nerv meiner Kundin getroffen. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet. Umso glücklicher bin ich jetzt und ich denke, nun wird uns die Arbeit etwas leichter von der Hand gehen.

Nicht ganz so glatt läuft derzeit die Fremdbetreuung von Johannes, denn beide seiner Haupterzieherinnen glänzen derzeit durch Abwesenheit. Die eine hat seit Mittwoch drei Wochen Urlaub, die andere ist noch bis Ende Mai krankgeschrieben. Also gibt es jeden Morgen eine deftige Brülleinlage und ich versuche mit einem Lächeln auf den Lippen zu gehen, damit er nicht merkt, dass mir auch nicht wohl dabei ist, mein aufgelöstes Kind dort zu lassen. Ich weiß ja, dass es ihm dort gut geht und die Vertretungen sind sehr nett und er kennt sie auch schon länger, aber irgendwie ist mir das lieber, wenn das Kind vergnügt in die KiTa hopst. (Phase, Phase, Phase…)

Apropos Phase: Johannes ist ja nicht so der Kuscheltiertyp, aber zur Zeit ist es mir schon etwas unheimlich. Zum Kuscheln werden jetzt nämlich konsequent ein ganz bestimmtes Auto für die linke und ein großes Schleich-Pferd für die rechte Hand verlangt. Beides geht mit ins Bett und ich bin froh, dass er es immer irgendwie schafft, nicht die halbe Nacht draufzuliegen. Heute hat er aber mal einen Teddy mitgenommen. Aber das war dann auch wieder nicht richtig.😉

Weiter geht’s…

One thought on “Drei lange Tage.

  1. Henning (fast 3) nimmt auch immer irgendein (hartes) Spielzeug zum ‘Kuscheln’ mit in’s Bett. Das kann ein Auto sein, ein Teil von der Holzeisenbahn, ein Playmobilmännchen oder auch mal die Wasserspritzpistole (ohne Ladung versteht sich). Ich finde das eher lustig und lasse ihn einfach. Wenn wir den großen Bruder vom Kindergarten abholen (2 Minuten Fußweg) muss auch immer irgendwas aus seinem Zimmer mitgenommen werden. Manchmal sind das völlig absurde Dinge. Aber wenn er meint er muss sich damit abschleppen.. bitte.

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