Schnipsel

Auf die Schnelle ein paar Schnipsel. Muss auch “mal” sein. ;)

· Johannes’ Eingewöhnung klappt hervorragend. Ich bin nicht beleidigt, dass er sich so leicht von mir trennen kann, sondern sage mir einfach, dass sein Vertrauen eben so groß ist, dass er einfach weiß, dass ich auf jeden Fall wieder komme. Gestern ließ ich ihn für eine halbe Stunde allein, heute schon für 1,5 Stunden und nächste Woche geht es dann mal ans Mittagessen dort. Bin mal gespannt, wie das dann funktioniert, aber bisher gibt es nichts zu beanstanden.

· Am Montag haben wir allerdings geschwänzt, denn Sonntagabend und Montagfrüh kotzte Johannes mal eben los. Ob es an der offensichtlich etwas unreifen Banane oder dem mit Kuhmilch zubereiteten Abendbrei lag, wird vorerst sein Geheimnis bleiben. Und Kuhmilch ist dann mal wieder gestrichen. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Ich habe es aber beide Male auch voll abbekommen, bzw. meine Seite vom Bett, insofern sind wir quitt denke ich.

· Sonntagabend war ich so was von spontan im Kino (19:30 beschlossen, 20:45 startete der Film). Geschaut habe ich Offroad, was eine ziemliche Enttäuschung war, aber vielleicht fehlte mir auch einfach der Herr Schweighöfer. ;)

· Johannes ist seit Mitte Januar durchgehend erkältet. Zwischendrin war es mal besser, aber es kommt immer wieder. Zur Zeit quält ihn auch noch Husten der übelsten Sorte, aber das bekommen wir auch noch in den Griff.

· Immerhin klappt das Schlafen meistens so gut, dass ich mich morgens nicht mehr fragen muss, wie ich in wenigen Wochen arbeiten soll.

· Apropos Arbeiten: Ich warte. Und hoffe. Sehr sehr.

· Philip hat sich so langsam an das Schulkinddasein gewöhnt und endlich ist auch der Lesegroschen gefallen. Nun wird also, wie es sich gehört, alles vorgelesen. Manchmal geht es noch komplett in die Hose, aber meistens haut es hin. Und ich freue mich ganz doll sehr für ihn, weil ihn das doch arg bedrückte.

· Die Kinder gehen jetzt immer gemeinsam in die Badewanne. Ich finde das herrlich und schaue ihnen nur allzu gern zu. So hatte sich das vor meinem inneren Auge immer abgespielt.

· Johannes spricht. Nee, Quatsch, aber das eine oder andere entfährt ihm dann doch hin und wieder. “(A)uch” zum Beispiel, wenn er ein Buch anschauen mag, “Jo”, wenn er ein Foto von sich sieht und natürlich “Mama” und auch “Bababababa…”. Nur ein “Philip” konnte ich noch nicht heraushören, aber das ist ja nun auch wirklich schwer und er wird wahrscheinlich erstmal auch eine eigene Kreation finden.

· Zahnen scheint auch ein Hobby von Johannes zu sein. Irgendwo drängen da wohl schon wieder welche heraus, wenn ich das Gesabber und Genage richtig interpretiere.

· Ich würde auch eigentlich jetzt bald dann ganz gern mal abstillen, aber irgendwie scheint Johannes so gar nicht daran zu denken und ich bin nachts einfach froh, wenn ich schnell weiterschlafen kann und möchte dann nicht noch darüber diskutieren, was gemacht wird und was nicht. Ich hatte ja gehofft, dass er einfach irgendwann durchschläft und tagsüber Wasser trinkt. Aber so ganz ohne Milch ist doch auch schlecht oder irre ich mich da? Und Kuhmilch ist ja nun erstmal gestrichen.

· So viel von hier. Ich sollte jetzt mal eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett, schließlich muss ich morgen um kurz vor neun schon tageslichttauglich das Haus verlassen. ;)

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15 Responses to Schnipsel

  1. maike says:

    Meine Kinder haben auch keine Kuhmilch vertragen. Lt. Kinderarzt kann das in den ersten zwei Jahren der Fall sein. Ist natürlich von Kind zu Kind unterschiedlich. Ich habe beiden nach dem Abstillen dann Kleinkindermilch gegeben. Das klappt hervorragend.

    • h1ddenl1dar says:

      Bei Philip habe ich auch viel später angefangen überhaupt Kuhmilch zu reichen, aber der war ja auch von Anfang an Flaschenkind. Johannes trinkt ja fast gar nichts, weswegen ich ihn noch immer recht häufig stille, vor allem jetzt wo er so erkältet ist. Wir waren schon mal auf vier mal täglich runter, aber das haut im Moment nicht hin. Und ich mag mir die Nächte jetzt nicht auch noch durch Fläschchen kochen versüßen. Ich denke, es wird sich alles von selbst regeln, wenn er mal so richtig in die Krabbelstube geht und durchschläft, bzw. nachts keinen Bedarf mehr an Milch hat. Dann kann man ihn ja vielleicht doch noch auf’s Fläschchen umstellen für morgens und abends oder so. Wobei mir das eigentlich auch nicht so ganz recht ist. (Man bin ich kompliziert. ;) )

  2. maike says:

    Mach Dir das nicht zu kompliziert :-) Denk daran dass Du bald wieder arbeitest und dann muss es (meiner Meinung nach) schön unkompliziert sein.
    Übrigens ist im Essen soviel Flüssigkeit drin dass man sich wegen der Trinkerei überhaupt keine Sorgen machen muss. Die kriegen schon genug Flüssigkeit die Kleinen.
    Und was spricht gegen ein Fläschchen morgens und abends? Wenn Du eh schon versucht hast ihm (Kuh-)Milch zu geben kannst Du ihm doch auch andere Milch anbieten, oder? Und vielleicht schläft er dann ja durch? Ich würde da nicht soviele Gedanken dran verschwenden sondern es einfach mal ausprobieren.

    • h1ddenl1dar says:

      Habe ich! Von dem angebotenen Fläschchen trinkt er genau 30ml. Es ist wie verhext. Aber ich bleibe dran. Irgendwie glaube ich, dass er dann vielleicht doch mal wieder besser schlafen würde. Und nach elf Monaten reicht es mir nun auch mit der Stillerei. Ich muss das nur für mich mal zu 100% entscheiden, dann wird es sicher einfacher.

      • fraurage says:

        ich für mich habe bei meinem sohn festgestellt: je weniger er schläft tagsüber – und wir sind bei zweimal einer halben stunde, alle paar tage mal zwei stunden am nachmittag – desto besser schläft er nachts. ich komm derzeit zu gar nix. aber der nachtschlaf ist mir sehr wichtig. und ich stopf ihm bei jeder gelegenheit was zu essen oder zu trinken rein, damit er nachts keinen durst hat. und notfalls hab ich ihm auch schon den nuggi immer wieder reingestöpselt. aber ich bin da auch knallhart. mir ist der nachtschlaf heilig. und es geht zu 90 prozent gut. wenn nicht, dann leid ich doppelt, da ungewohnt :-) )

        halten sie die ohren steif! wird schon. hirn aus, bauch ein.

      • fraurage says:

        sie müssen meinen tonfall in obigem post entschuldigen. das kam so herrisch rüber. tatsächlich bin ich mir bewusst, dass es wohl ein zusammenspiel von wollen und glück ist. oder auch nicht. mein kinderarzt – sie wissen: ein arzt, eine meinung, zehn ärzte, zehn meinungen – ist der festen überzeugung, dass ein kind spürt, was die mutter will oder eben nicht. ich hab ihn mal gefragt, ob ich dem kind im heissen sommer wasser anbieten sollte. (damals noch abgekocht.) er meinte: was wollen sie denn? ich war mir nicht ganz sicher. sagte der arzt: sehen sie, wenn sie nicht überzeugt sind davon, dann wird er es nicht trinken. weil er spürt, dass sie das nicht unterstützen.

        drum, ich wiederhole: hirn aus, bauch rein. und dann dafür einstehen, nicht hin- und her – sonst kommt er nicht mehr draus. ich glaube, wie im anderen post erwähnt, übrigens auch nicht an schübe oder wenn, dann sind sie mir wurst. nutzt ja nix, wenn man eine erklärung hat – man hat einfach die situation oder ein problem, und das muss gelöst werden.

        und kinder sind nun mal verschieden. mein ältester sohn hat es gern, wenn es immer gleich läuft, wenn man ihm verantwortung überlässt: wenn tv fertig, du abstellen, du kleine schwester beim zähneputzen überwachen, raufkommen, schlafen. wenns mal nicht so ist – ausser tv und zähneputzen – dann hat er schon fünf minuten länger, um einzuschlafen. seine schwester hingegen, die ist einfach. ich bin gespannt, wie das dritte wird :-) ) machen sie sich kein gewissen, auf keinen fall! bringt, wie schub-theorien, überhaupt nix. und meist sind es die fälle, in denen man sich danach fragt: warum nciht gleich so?

  3. stadtfrau says:

    ich bin gerade dabei, das nächtliche stillen zu streichen – nach einigen harten nächten hat es gestern nacht erstmals halbwegs gut geklappt. das geht aber nur, wenn sie ausreichend abendbrei isst – den ich nun schon seit einiger zeit mit kuhmilch mache, die sie gsd gut verträgt (beim großen war ich da auch noch vorsichtiger). jedenfalls bekommt sie übergangsweise in der nacht notfalls wasser, aber ich bin überzeugt, dass sie die nacht im grunde auch ganz ohne flüssigkeit übersteht. tagsüber trinkt sie einige male am busen.

    also etwas milch sollten babys schon kriegen. du könntest aber auch erst mal den brei mit halb kuhmilch halb wasser machen!

    das gemeinsame baden haben wir gerade heute erstmals angedacht, mal sehen.

    • h1ddenl1dar says:

      Ich hatte die Milch damals verdünnt, aber er verträgt es einfach nicht. Auch Milchprodukte isst er nicht, ich denke aus Selbstschutz. Ich habe nun noch einmal 1er Folgemilch gekauft und biete ihm morgens und abends ein Fläschchen davon an. Bisher funktioniert das überhaupt nicht.
      Ich würde gern auch das nächtliche Stillen abschaffen, aber dafür bräuchte ich erstmal ein paar Nächte mit ausreichend Schlaf. Die gibt es hier nämlich nach wie vor nicht. Und da muss ich sagen, bin ich nachts wirklich froh, wenn ich das Kind mit Stillen nachts schnell wieder in den Schlaf bekomme.
      Irgendwann schläft auch dieses Kind, aber ich frage mich eben ernsthaft wie das mit dem Schlafpensum und Arbeit funktionieren soll ohne dass ich am Schreibtisch einschlafe. :/

  4. io says:

    Hier auch noch mein Senf: Nachts abgestillt hab eich ja schon lange, das ging bei allen drei recht gut, hat aber schlaftechnisch ja nie was gebracht. Bei Tertia habe ich übrigens abends dann etwas mehr Wien oder Bier getrunken, so dass ich nachts wirklich nicht stillen konnte. Sonst wäre ich vermutlich das ein oder andere mal wieder schwach geworden – bei den anderen beiden ist miomarito immer mit einem Glas Wasser erschienen, aber Tertia hatte ja diese Papa-Phobie, also musste ich das alleine mache.

    Kuhmilch gibt es für Tertia schon lange, ich dachte, da sei man nicht mehr so …

    Baden ist hier die Mordsgaudi. Klasse. Ich krieg’s da auch immer ans Herz -so süß, alle drei (ausnahmsweise ;-) )

    • h1ddenl1dar says:

      Das mit dem Bier bzw. Wein ist ein guter Trick. Allerdings baut mein Körper ja eher langsam Alkohol ab und so würde es mir das sicher nachts nicht einfach machen. ;) Ich hab grad schon überlegt, ich könnte ja auch wieder anfangen zu rauchen, das hätte ja in etwa den selben Effekt. Aber allein der Gedanke… ;)

  5. fraurage says:

    von wegen fläschchen nachts: ich hab immer heisses wasser, kaltes wasser – mittlerweile nicht mehr abgekocht – und das pulver startbereit. geht keine zwei minuten bis so die flasche fertig ist.

    kuhmilch ist mutig! eine meiner nachbarin hat ihrem sohn bereits naturejoghurt gereicht. ihr sohn ist so alt wie meiner, also etwas über acht monate. er hat es gut vertragen. weil mein sohn ein potentieller neurodermitiker ist, verzichte ich bis eins völlig auf milchprodukte – ich mag einfach nicht. (obwohl der arzt sagt: bis eins ja keine einschränkungen. aber eben. ich komme aus einer neurodermitiker-familie, hatte es selbst aber nicht. aber mit der milch, das ist tief eingebrannt. )

    hirn aus, bauch an. dann kommt das schon gut!

    • h1ddenl1dar says:

      Milchprodukte gehen hier auch gar nicht. Isst er nicht oder kotzt es raus. Ist eben so, kann man nicht ändern. Folgemilch steht bereit, gestaltet sich aber wirklich schwierig. Hätte ich auch nicht gedacht, dass es mal so schwer werden würde mit dem (Ab-)Stillen.

  6. maike says:

    Das mit der Kuhmilch kann ein Problem sein, das hat nichts mit ‘da sei man nicht mehr so’ zu tun. Der Große hat Kuhmilch bekommen und kurze Zeit später war ich kurz davor den Notarzt zu rufen. Der ist richtig aufgedunsen und hat gespukt. Daraufhin habe ich den Kinderarzt gefragt und es kann gut zwei Jahre dauern bis Kinder Kuhmilch vertragen. Deswegen bin ich beim Kleinen vorsichtiger und mit 1,5 hat er immer noch keine Kuhmilch bekommen, obwohl ich es jetzt sicherlich mal wagen könnte. Er kriegt also weiterhin seine Kindermilch und ist zufrieden. Auch sämtliche Breie wurden mit Kindermilch zubereitet. Da bin ich dann lieber auf Nummer Sicher gegangen.

    • stadtfrau says:

      ich persönlich würde trotzdem erst mal ausprobieren, kuhmilch einzuführen, bevor ich künstliche milch verwende – schon aus praktischen und ökologischen gründen. kindermilch hat mir jetzt erst mal gar nichts gesagt, nach ein bisschen googeln finde ich die auch nicht sehr sympathisch, muss ich sagen.

      habe jetzt aber gelesen, dass es auch gar keine milch sein muss, käse, joghurt & co tuns auch!

  7. h1ddenl1dar says:

    @fraurage: Ich kann da oben nicht antworten. WordPress meint, dass nach drei Beiträgen Schluß sein sollte mit der Konversation. Nun gut. ;)

    Eines scheint hier aber falsch rüber zu kommen. Das Kind wird ja nicht bei jeder nächtlichen Unterbrechung gestillt. Ich habe gewisse Zeiten, von denen ich denke: Okay, das passt schon, von mir aus. Ansonsten wird hier auch Schnulli nachgestöpselt, gekuschelt etc. Hilft nur im Moment alles nichts, übrigens auch nicht das Stillen. Unser Tagesablauf ist einfach komplett durcheinander seit der Eingewöhnung. Dadurch, dass er mir auf dem Heimweg um elf immer im Kinderwagen einschläft und ich ihn dann schlafend in sein Bett durchtrage, fällt quasi eine Mahlzeit aus, die er verschläft. Das ist ab heute nun anders, denn er wird jetzt in der Krabbelstube essen und zwar um 11:15 Uhr. Dann kann er ausgiebig schlafen und bleibt dann wach bis zum Abend. So zumindest der Plan. Ich hoffe, dass sich dadurch auch etwas mehr Ruhe ergibt. Und vielleicht muss er am nachmittag jetzt auch etwas mehr Mama haben, als Ausgleich zum Vormittag ohne mich. Gestern schlief er immerhin von 19:00 bis 1:20 ohne Stillpause und heulte nur einmal gegen neun.

    Ich weiß ja eigentlich ziemlich genau, was ich will: schlafen. Ich habe nur im Moment echt überhaupt keinen Plan, wie das klappen könnte. Gestern habe ich versucht, das Einschlafstillen durch ein Fläschchen zu ersetzen. Es hat nicht funktioniert und ja vielleicht liegt es daran, dass ich das Einschlafstillen am Abend gar nicht problematisch finde. Auch das nächtliche Stillen ist nicht mein Problem sondern eher alles was sich dazwischen abspielt. Die Sache mit dem Fläschchen habe ich im Grunde ja nur begonnen, weil ich insgeheim hoffe, er schläft davon besser, aber dafür müsste er sie eben auch leeren. Gestern Abend gab es statt Brei Brot, ob er deswegen länger durchgehalten hat? Keine Ahnung.

    Sie merken, ich bin mit meinem Latein am Ende und ich möchte eben nicht nachts irgendwelche Kämpfe führen. Ich will das Ruhe ist. Einfach so.

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