und schon hetzen wir wieder durch den Alltag.
Nächste Woche geht es los mit der Eingewöhnung und das heißt ja auch irgendwie nur, dass ich mit einem Bein schon wieder zurück im Job bin. Vorher werde ich hoffentlich ein wenig dazu kommen, die freien Vormittage zu nutzen. Ich weiß auch schon, was ich in dieser Zeit machen könnte und vielleicht, vielleicht ist dann am Ende doch wieder alles ganz anders als es jetzt aussieht. Es bleibt abzuwarten.
Man sagt ja auch, die Wohnung wäre ein Spiegel der Seele. Hier ist es sehr chaotisch zur Zeit und es stimmt, auch in mir herrscht großes Durcheinander. Die viele Veränderungen, die in den nächsten Wochen auf uns zukommen, stressen mich ganz schön. Ich möchte Johannes eigentlich wirklich nicht so früh in eine Betreuung geben, aber es führt kein Weg daran vorbei. Schön wäre nur, ich hätte bei allem Müssen doch auch ein wenig Spaß. Ob das bei meinem alten Arbeitgeber möglich ist, bleibt fraglich. Meinen Optimismus, der mich 2012 komplett ausgefüllt hatte und auch die gute Stimmung, die Zuversicht, sind in den letzten Wochen zunichte gemacht worden. Manchmal glaube ich nicht mehr an ein gutes Ende. Aber jeder ist seines Glückes Schmied und ich werde schon einen Weg finden, mit dem ich, mit dem wir alle, leben können. Und wenn ich dabei hin und wieder ein paar gedrückte Däumchen brauche, werde ich frühzeitig darum bitten.
Ich wünsche euch eine glückliche Eingewöhnung! Bei uns verlief es eigentlich ganz gut. Ich kann dich gut verstehen, was in dir vorgeht!
ich dachte immer “die Haut ist der Spiegel der Seele” – aber das mit der Wohnung passt eigentlich auch ganz gut
Viel Glück zumindest für die Nächste Zeit ! Ich drücke mal schonmal Daumen.