Na endlich!

Johannes hat seinen ersten richtigen Männerschnupfen. Entsprechend haben wir nun die zweite Nacht in Folge sehr viel Zeit miteinander verbracht. Jetzt ist es ja nicht so, dass ich Unterbrechungen im 1-2 Stundentakt nicht kenne, aber eigentlich waren wir davon jetzt schon eine ganze Weile weg. Fakt ist nun: die Nase läuft, er bekommt keine Luft und ich darf nicht an die Nase. Weder um mit einem Tuch wenigstens ein bißchen was abzutragen, noch um ihm ein paar Nasentröpfchen einzuträufeln. Der ganze Rotz wird lieber großflächig in seinem und unserem Bett verteilt und gestern unter der Dusche entdeckte ich dann einen ganz beachtlichen Schnodderpanzer auf meiner Brust vom nächtlichen Stillen. Ich muss gestehen, die ganzen Körperlichkeiten hatte ich irgendwie verdrängt. Dabei hatte Philip ja oft einen Schnupfen und hat den auch immer großzügig ver- und geteilt.
Und nicht nur der Rotz hält mich dann vom Schlafen ab. Das Baby sucht, wenn es in unserem Bett liegt auch noch ständig nach direktem Körperkontakt. Da wird im Gesicht rumgefummelt, an den Haaren gezogen, der Finger in die Nase gebohrt oder sich einfach komplett auf meinen Kopf gelegt. Schlafen? Fehlanzeige.
Nun denn, wir werden auch diese Zeit durchstehen und dann geht es ja auch schon in die Betreuung wo sich sicher einige der anderen 198 Erkältungsviren tummeln, die wir bei diesem Mal ausgelassen haben.

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